
© Funkanalyse Bayern
Jan Herold: „Wir werden die Radiolandschaft in München weiter erschüttern und die Konkurrenz wird sich richtig wundern"
Trotz zunehmenden Wettbewerbs ist es den bayerischen Lokalradio-Programmen gelungen, Reichweiten-Zuwächse im Hörermarkt zu erzielen.
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Die bayerischen Lokalradios haben 2012 eine Reichweite von 29,3 Prozent erzielt und erreichen nun an einem durchschnittlichen Werktag 3,27 Millionen Personen ab 10 Jahren in Bayern (+153.000 Hörer). Damit wurde der bisherige Höchstwert von 3,3 Mio. Personen aus dem Jahr 2004 nur knapp verfehlt. ANTENNE BAYERN hat nach den Ergebnissen der Funkanalyse Bayern 2012 wiederum die höchste Reichweite von allen in Bayern empfangbaren Radioprogrammen erzielt: 35,1 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren hören an einem durchschnittlichen Werktag (Montag-Freitag) das Programm von ANTENNE BAYERN. ANTENNE BAYERN hat damit im Vergleich zum Vorjahr mehr als eine halbe Million Hörer zugelegt und erreicht nun nahezu 4 Millionen Personen ab 10 Jahren.
Die Programme des Bayerischen Rundfunks erzielten folgende Werte: Bayern 1 29,1 Prozent, Bayern 3 23,1 Prozent, B 5 aktuell 5,7 Prozent, Bayern 2 3,9 Prozent sowie BR Klassik 1,8 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren an einem durch-schnittlichen Werktag in Bayern.
Diese Ergebnisse gehören zu den wichtigsten Resultaten der heute veröffentlich-ten Funkanalyse Bayern 2012, die im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der bayerischen Anbieter von TNS Infratest MediaRe-search durchgeführt wurde. Im Rahmen dieser Untersuchung wurden von Januar bis April 2012 repräsentative Daten zur Hörfunknutzung von insgesamt 22.370 Personen ab 10 Jahren telefonisch-computergestützt (CATI) erhoben und ausge-wertet. Zusätzlich zur Hörfunkerhebung wurden von Januar bis Mai 2012 weitere 14.451 Befragungen zum Zuschauerverhalten und zur Empfangbarkeit der Fernsehprogramme in Bayern durchgeführt.
Digital Radio erreicht 7,7 Prozent der Bevölkerung
Die Verbreitung von Digital Radio (DAB) gewinnt in Bayern weiter an Bedeutung. Immerhin 7,7 Prozent der bayerischen Bevölkerung (817.000 Personen ab 10 Jahren) verfügt inzwischen über mindestens ein DAB-Empfangsgerät. Ein DAB-Empfangsgerät in der Wohnung haben 7,1 Prozent der Bevölkerung in Bayern, ein DAB-Radio im Auto 2,9 Prozent.
Hauptübertragungsweg für Internetradio ist der PC (30,2 Prozent der Bevölkerung). Über ein sogenanntes IP-Radio-Empfangsgerät verfügen 5,1 Prozent der Bevölke-rung. 10,5 Prozent nutzen Internetradio über Handy.
35,5 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren haben zudem schon einmal Radio über das Internet gehört. 12,0 Prozent der bayerischen Bevölkerung hören inzwischen mindestens einmal pro Woche Radio via Internet. Die tägliche Nutzung von Radioprogrammen über das Internet ist aber mit 2,4 Prozent der Bevölkerung immer noch vergleichsweise gering.
Das Kopf-an-Kopf-Rennen im Münchner Radiomarkt geht weiter. In der aktuellen Funkanalyse musste Radio Gong 96,3 als einziger der vier Privatradios Federn lassen. Radio Gong 96,3 rutscht vom Marktführer auf den letzten Platz der vier großen Privatradios. Mit einem Zugewinn von 3 % Tagesreichweite ist ENERGY München neuer Marktführer, gefolgt von Radio Arabella. 95.5 CHARIVARI folgt auf Platz drei. 95.5 CHARIVARI konnte ebenso wie ENERGY München fast 3 % Tagesreichweite zulegen.
Morningshow-Moderator und Programmchef Jan Herold dazu selbstbewusst: „Wir haben unsere Programmerneuerung gerade erst begonnen. Wenn wir mit dem „Umbau“ ganz fertig sind, werden wir die Radiolandschaft in München weiter erschüttern und die Konkurrenz wird sich richtig wundern." Auch Radio 2Day soll nicht unerwähnt bleiben. Der Sender konnte seine Hörerschaft nahezu verdoppeln - ein beachtliches Ergebnis.
Auch in Nürnberg gibt es Veränderungen. Hit Radio N1 ist nun wieder Nürnberger Marktführer und verdrängt den bisherigen Marktführer ENERGY. ENERGY Nürnberg kann das sehr gute Ergebnis der letzten Funkanalyse nicht halten und muss sich mit Platz drei zufriedengeben. Den zweiten Platz erobert Radio F. Auf den Plätzen vier, fünf und sechs folgen CHARIVARI 98,6, Radio Gong 97,1 und star fm.
An den weiteren Standorten mit mehr als 100.000 Einwohnern in der Kernstadt hat sich hitradio.rt1 aus Augsburg mit 29,5 Prozent wiederum als Spitzenreiter nicht nur der Großstadt-Lokalsender, sondern aller bayerischen Lokalradios positioniert vor Radio Gong Würzburg mit 25,2 Prozent und gong fm in Regensburg mit 17,5 Prozent. Es folgen Radio IN in Ingolstadt mit 17,2 Prozent, Radio Fantasy aus Augsburg mit 15,6 Prozent, Radio Charivari Würzburg mit 15,1 Prozent und Radio Charivari Regensburg mit 14,2 Prozent.
Unter den Lokalprogrammen an Einfrequenzstandorten hat Radio Plassenburg in Kulmbach mit einer Tagesreichweite von 26,0 Prozent die Spitzenposition ein-genommen. Auf den weiteren Plätzen folgen hitradio.rt1 nordschwaben in Donau-wörth mit 21,6 Prozent, Radio PRIMATON in Schweinfurt mit 18,0 Prozent und Radio Oberland in Garmisch-Partenkirchen mit 15,5 Prozent. Gute Reichweiten-ergebnisse erzielten auch Radio AWN in Straubing mit 15,1 Prozent, BAYERN-WELLE SÜDOST in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein mit 15,0 Prozent, unserRadio Deggendorf mit 14,4 Prozent und 106.4 TOP FM in Fürstenfeldbruck mit 12,2 Prozent.
An den 12 Standorten, an denen neben der Erstfrequenz auch das Jugendpro-gramm Radio Galaxy über UKW ausgestrahlt wird, konnte sich Radio Mainwelle in Bayreuth mit 26,4 Prozent vor Radio Ramasuri in Weiden/Amberg/Tirschenreuth mit 22,9 Prozent an der Spitze platzieren. Es folgen Radio Trausnitz in Landshut und RADIO EINS in Coburg mit jeweils 19,3 Prozent, Radio Primavera in Aschaffenburg mit 18,3 Prozent, Radio Euroherz in Hof mit 17,0 Prozent, Radio Bamberg mit 16,3 Prozent und RADIO 8 in Ansbach mit 14,0 Prozent.
In den UKW-Verbreitungsgebieten des Senders wird das Jugendprogramm Radio Galaxy täglich von einem Drittel der 14- bis 29-Jährigen (32,4 Prozent) gehört. Bezogen auf alle Personen ab 10 Jahren erzielte Radio Galaxy im Sendegebiet Hof mit 17,5 Prozent die höchste Reichweite der Galaxy-Stationen. In Kempten erreichte Radio Galaxy 15,3 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren. In Bamberg waren es 15,2 Prozent, in Ingolstadt 14,7 Prozent, in Amberg/Weiden 13,6 Prozent sowie in Landshut 13,5 Prozent. Im Durchschnitt wird Radio Galaxy in seinen UKW-Verbreitungsgebieten werktags von 13,6 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren gehört (Vorjahr 12,6 Prozent).
Der Jugendsender egoFM erreichte trotz des starken Wettbewerbs in den bayerischen Großstädten im Durchschnitt 5,9 Prozent der 14- bis 29-Jährigen in seinen UKW-Gebieten und damit deutlich mehr als im Vorjahr (3,8 Prozent).
Die Daten der Funkanalyse Bayern können unter www.funkanalyse-bayern.de nachgelesen werden.
BLM-Präsident Schneider: Stärkung der Wettbewerbsposition des Privatfunks
Aus Sicht des Präsidenten der BLM, Siegfried Schneider, ist es erfreulich, dass die lokalen Hörfunk- und Fernsehangebote in Bayern ebenso wie Antenne Bayern deutliche Reichweitengewinne erzielen konnten. Besondere Bedeutung komme der Tatsache zu, dass sich die Privatradios gemessen an der Hördauer wieder vor den Hörfunkangeboten des BR positionieren konnten: Sie erreichten zusammen-genommen einen Marktanteil von 46,3 Prozent (Vorjahr 41,7 Prozent), während der BR 4,6 Marktanteilspunkte abgeben musste und nunmehr auf 45,3 Prozent Marktanteil kommt. Im Wettbewerb mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk komme es insbesondere für die lokalen Radioanbieter auch in Zukunft darauf an, die von den Hörern wahrgenommene und honorierte Kompetenz der Lokal-stationen in der lokalen und regionalen Berichterstattung sowie die zunehmende Zufriedenheit der Hörer mit dem Musikangebot zu erhalten und auszubauen.
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Die bayerischen Lokalradios haben 2012 eine Reichweite von 29,3 Prozent erzielt und erreichen nun an einem durchschnittlichen Werktag 3,27 Millionen Personen ab 10 Jahren in Bayern (+153.000 Hörer). Damit wurde der bisherige Höchstwert von 3,3 Mio. Personen aus dem Jahr 2004 nur knapp verfehlt. ANTENNE BAYERN hat nach den Ergebnissen der Funkanalyse Bayern 2012 wiederum die höchste Reichweite von allen in Bayern empfangbaren Radioprogrammen erzielt: 35,1 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren hören an einem durchschnittlichen Werktag (Montag-Freitag) das Programm von ANTENNE BAYERN. ANTENNE BAYERN hat damit im Vergleich zum Vorjahr mehr als eine halbe Million Hörer zugelegt und erreicht nun nahezu 4 Millionen Personen ab 10 Jahren.
Die Programme des Bayerischen Rundfunks erzielten folgende Werte: Bayern 1 29,1 Prozent, Bayern 3 23,1 Prozent, B 5 aktuell 5,7 Prozent, Bayern 2 3,9 Prozent sowie BR Klassik 1,8 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren an einem durch-schnittlichen Werktag in Bayern.
Diese Ergebnisse gehören zu den wichtigsten Resultaten der heute veröffentlich-ten Funkanalyse Bayern 2012, die im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der bayerischen Anbieter von TNS Infratest MediaRe-search durchgeführt wurde. Im Rahmen dieser Untersuchung wurden von Januar bis April 2012 repräsentative Daten zur Hörfunknutzung von insgesamt 22.370 Personen ab 10 Jahren telefonisch-computergestützt (CATI) erhoben und ausge-wertet. Zusätzlich zur Hörfunkerhebung wurden von Januar bis Mai 2012 weitere 14.451 Befragungen zum Zuschauerverhalten und zur Empfangbarkeit der Fernsehprogramme in Bayern durchgeführt.
Digital Radio erreicht 7,7 Prozent der Bevölkerung
Die Verbreitung von Digital Radio (DAB) gewinnt in Bayern weiter an Bedeutung. Immerhin 7,7 Prozent der bayerischen Bevölkerung (817.000 Personen ab 10 Jahren) verfügt inzwischen über mindestens ein DAB-Empfangsgerät. Ein DAB-Empfangsgerät in der Wohnung haben 7,1 Prozent der Bevölkerung in Bayern, ein DAB-Radio im Auto 2,9 Prozent.
Hauptübertragungsweg für Internetradio ist der PC (30,2 Prozent der Bevölkerung). Über ein sogenanntes IP-Radio-Empfangsgerät verfügen 5,1 Prozent der Bevölke-rung. 10,5 Prozent nutzen Internetradio über Handy.
35,5 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren haben zudem schon einmal Radio über das Internet gehört. 12,0 Prozent der bayerischen Bevölkerung hören inzwischen mindestens einmal pro Woche Radio via Internet. Die tägliche Nutzung von Radioprogrammen über das Internet ist aber mit 2,4 Prozent der Bevölkerung immer noch vergleichsweise gering.
ENERGY München neuer Marktführer in der Landeshauptstadt
Das Kopf-an-Kopf-Rennen im Münchner Radiomarkt geht weiter. In der aktuellen Funkanalyse musste Radio Gong 96,3 als einziger der vier Privatradios Federn lassen. Radio Gong 96,3 rutscht vom Marktführer auf den letzten Platz der vier großen Privatradios. Mit einem Zugewinn von 3 % Tagesreichweite ist ENERGY München neuer Marktführer, gefolgt von Radio Arabella. 95.5 CHARIVARI folgt auf Platz drei. 95.5 CHARIVARI konnte ebenso wie ENERGY München fast 3 % Tagesreichweite zulegen.
Morningshow-Moderator und Programmchef Jan Herold dazu selbstbewusst: „Wir haben unsere Programmerneuerung gerade erst begonnen. Wenn wir mit dem „Umbau“ ganz fertig sind, werden wir die Radiolandschaft in München weiter erschüttern und die Konkurrenz wird sich richtig wundern." Auch Radio 2Day soll nicht unerwähnt bleiben. Der Sender konnte seine Hörerschaft nahezu verdoppeln - ein beachtliches Ergebnis.
Hit Radio N1 gewinnt Marktführerschaft zurück
Auch in Nürnberg gibt es Veränderungen. Hit Radio N1 ist nun wieder Nürnberger Marktführer und verdrängt den bisherigen Marktführer ENERGY. ENERGY Nürnberg kann das sehr gute Ergebnis der letzten Funkanalyse nicht halten und muss sich mit Platz drei zufriedengeben. Den zweiten Platz erobert Radio F. Auf den Plätzen vier, fünf und sechs folgen CHARIVARI 98,6, Radio Gong 97,1 und star fm.hitradio.rt1 und gong fm Regensburg vorne bei Großstadtradios
An den weiteren Standorten mit mehr als 100.000 Einwohnern in der Kernstadt hat sich hitradio.rt1 aus Augsburg mit 29,5 Prozent wiederum als Spitzenreiter nicht nur der Großstadt-Lokalsender, sondern aller bayerischen Lokalradios positioniert vor Radio Gong Würzburg mit 25,2 Prozent und gong fm in Regensburg mit 17,5 Prozent. Es folgen Radio IN in Ingolstadt mit 17,2 Prozent, Radio Fantasy aus Augsburg mit 15,6 Prozent, Radio Charivari Würzburg mit 15,1 Prozent und Radio Charivari Regensburg mit 14,2 Prozent.
Radio Plassenburg und Radio Mainwelle Spitzenreiter bei Ein- bzw. Zweifrequenz-standorten
Unter den Lokalprogrammen an Einfrequenzstandorten hat Radio Plassenburg in Kulmbach mit einer Tagesreichweite von 26,0 Prozent die Spitzenposition ein-genommen. Auf den weiteren Plätzen folgen hitradio.rt1 nordschwaben in Donau-wörth mit 21,6 Prozent, Radio PRIMATON in Schweinfurt mit 18,0 Prozent und Radio Oberland in Garmisch-Partenkirchen mit 15,5 Prozent. Gute Reichweiten-ergebnisse erzielten auch Radio AWN in Straubing mit 15,1 Prozent, BAYERN-WELLE SÜDOST in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein mit 15,0 Prozent, unserRadio Deggendorf mit 14,4 Prozent und 106.4 TOP FM in Fürstenfeldbruck mit 12,2 Prozent.
Tagesreichweite Ein- bzw. Zweifrequenz-standorte
An den 12 Standorten, an denen neben der Erstfrequenz auch das Jugendpro-gramm Radio Galaxy über UKW ausgestrahlt wird, konnte sich Radio Mainwelle in Bayreuth mit 26,4 Prozent vor Radio Ramasuri in Weiden/Amberg/Tirschenreuth mit 22,9 Prozent an der Spitze platzieren. Es folgen Radio Trausnitz in Landshut und RADIO EINS in Coburg mit jeweils 19,3 Prozent, Radio Primavera in Aschaffenburg mit 18,3 Prozent, Radio Euroherz in Hof mit 17,0 Prozent, Radio Bamberg mit 16,3 Prozent und RADIO 8 in Ansbach mit 14,0 Prozent.
Radio Galaxy mit hohen Reichweiten in der Zielgruppe 14 bis 29 Jahre
In den UKW-Verbreitungsgebieten des Senders wird das Jugendprogramm Radio Galaxy täglich von einem Drittel der 14- bis 29-Jährigen (32,4 Prozent) gehört. Bezogen auf alle Personen ab 10 Jahren erzielte Radio Galaxy im Sendegebiet Hof mit 17,5 Prozent die höchste Reichweite der Galaxy-Stationen. In Kempten erreichte Radio Galaxy 15,3 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren. In Bamberg waren es 15,2 Prozent, in Ingolstadt 14,7 Prozent, in Amberg/Weiden 13,6 Prozent sowie in Landshut 13,5 Prozent. Im Durchschnitt wird Radio Galaxy in seinen UKW-Verbreitungsgebieten werktags von 13,6 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren gehört (Vorjahr 12,6 Prozent).
egoFM weit seine Tagesreichweite weiter aus
Der Jugendsender egoFM erreichte trotz des starken Wettbewerbs in den bayerischen Großstädten im Durchschnitt 5,9 Prozent der 14- bis 29-Jährigen in seinen UKW-Gebieten und damit deutlich mehr als im Vorjahr (3,8 Prozent).
Die Daten der Funkanalyse Bayern können unter www.funkanalyse-bayern.de nachgelesen werden.
BLM-Präsident Schneider: Stärkung der Wettbewerbsposition des Privatfunks
Aus Sicht des Präsidenten der BLM, Siegfried Schneider, ist es erfreulich, dass die lokalen Hörfunk- und Fernsehangebote in Bayern ebenso wie Antenne Bayern deutliche Reichweitengewinne erzielen konnten. Besondere Bedeutung komme der Tatsache zu, dass sich die Privatradios gemessen an der Hördauer wieder vor den Hörfunkangeboten des BR positionieren konnten: Sie erreichten zusammen-genommen einen Marktanteil von 46,3 Prozent (Vorjahr 41,7 Prozent), während der BR 4,6 Marktanteilspunkte abgeben musste und nunmehr auf 45,3 Prozent Marktanteil kommt. Im Wettbewerb mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk komme es insbesondere für die lokalen Radioanbieter auch in Zukunft darauf an, die von den Hörern wahrgenommene und honorierte Kompetenz der Lokal-stationen in der lokalen und regionalen Berichterstattung sowie die zunehmende Zufriedenheit der Hörer mit dem Musikangebot zu erhalten und auszubauen.
Veröffentlicht von Stephan Fischer am 11.07.2012
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